Satteldach mit drei Gauben
Die Module fassen die Gauben ein und nutzen die Flächen dazwischen und daneben. Durchgehend schwarze Module auf dunkler Eindeckung — von der Straße wirkt das Dach wie aus einem Guss.

Eine Photovoltaikanlage ermöglicht es Ihnen, die Energie der Sonne direkt für Ihr Zuhause oder Ihr Unternehmen zu nutzen — von der ersten Beratung bis zur elektrischen Inbetriebnahme aus einer Hand.
Eine Photovoltaikanlage, häufig auch PV-Anlage oder Solaranlage genannt, wandelt Sonnenlicht mithilfe von Solarmodulen in elektrische Energie um. Der erzeugte Gleichstrom wird durch einen Wechselrichter in nutzbaren Haushaltsstrom umgewandelt.
Dieser kann direkt im Gebäude verwendet, gespeichert oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Jede Komponente muss optimal aufeinander abgestimmt sein, damit Ihre Anlage langfristig effizient arbeitet.

Wandeln Sonnenlicht in Gleichstrom. Sie liegen nicht auf der Dachhaut, sondern auf dem Montagesystem darüber.
Macht aus dem Gleichstrom nutzbaren Haushaltsstrom. Das Bauteil mit der kürzesten Lebensdauer der Anlage — nach etwa 10 bis 15 Jahren steht ein Tausch an.
Verbindet Module und Dach. Hier entscheidet sich, ob das Dach in zwanzig Jahren noch dicht ist — deshalb machen wir diesen Teil selbst.
Optional. Verschiebt den Mittagsstrom in den Abend, wenn Sie ihn tatsächlich brauchen.
Entscheidet laufend, wohin der Strom geht: in den Verbrauch, in den Speicher, ins Auto oder ins Netz.
Optional. Lädt das Elektroauto — bevorzugt dann, wenn das Dach Überschuss liefert.
Die Dachform bestimmt, wie die Module sitzen — und wann im Tagesverlauf der Strom ankommt. Das ist wichtiger als die reine Spitzenleistung.

Der klassische Fall und der höchste Jahresertrag, am besten bei 20 bis 45 Grad Neigung. Die Leistung fällt konzentriert um die Mittagszeit an — ohne Speicher geht davon viel ins Netz.

Zwei Flächen statt einer. Der Ertrag verteilt sich auf Morgen und Abend — also auf die Zeiten, in denen im Haushalt tatsächlich Strom gebraucht wird.

Ausrichtung und Neigung sind frei wählbar. Befestigt wird meist über Ballast statt über Dachdurchdringungen; zwischen den Reihen bleibt Abstand, damit sie sich nicht gegenseitig verschatten.
Grundsätzlich lässt sich fast jedes Dach belegen. Wirtschaftlich ist es deshalb noch nicht. In diesen drei Fällen sagen wir das vorher.
Der Ertrag liegt grob ein Drittel unter einem vergleichbaren Süddach, bei steiler Neigung noch darunter. Als alleinige Fläche rechnet sich das selten, als Ergänzung zu einer Südfläche kann es aufgehen.
Ein großer Baum oder ein höheres Nachbarhaus auf der Sonnenseite. Teilverschattung lässt sich technisch abfangen, ganztägige nicht.
Über etwa 60 Grad Neigung trifft die Sonne im Sommer zu flach auf die Module. Der Jahresertrag fällt spürbar ab.
Zwei Wege, die Module aufs Haus zu bringen. Keiner ist grundsätzlich besser — es kommt darauf an, in welchem Zustand Ihr Dach ist und was Sie sehen wollen.
Die Module liegen auf der vorhandenen Eindeckung, gehalten von Dachhaken, die unter den Ziegeln verschraubt werden. Die Dachhaut bleibt, wie sie ist. Unter den Modulen zirkuliert Luft — das hält sie kühler und den Ertrag oben.
Sinnvoll, wenn …
Die Module ersetzen die Eindeckung auf der belegten Fläche und werden selbst zur Dachhaut. Das ergibt eine ruhige, bündige Optik. Aufwand und Preis liegen höher, und weil weniger Luft unter den Modulen zirkuliert, werden sie wärmer — das kostet etwas Ertrag.
Sinnvoll, wenn …
Das rechnen wir vor dem Angebot für Ihr Gebäude durch. Mit diesen drei Richtwerten können Sie aber schon vorher überschlagen, worüber wir reden.
900 – 1.000 kWh
Größenordnung für Deutschland. Ausrichtung, Neigung und Verschattung verschieben den Wert nach oben oder unten.
4,5 – 5 m²
Mit heute üblichen Modulen. Gauben, Kamine und Dachfenster reduzieren die nutzbare Fläche.
4.000 – 5.000 kWh
Ohne Wärmepumpe und ohne Elektroauto. Beides hebt den Bedarf deutlich an.
Zum Überschlagen: Bei 4.000 kWh Jahresverbrauch landet man schnell bei einer Anlage um 8 kWp — die dann rund das Doppelte erzeugt. Das ist kein Rechenfehler: Erzeugung und Verbrauch fallen zeitlich auseinander, der Überschuss geht in den Speicher oder ins Netz. Wenn eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto dazukommen soll, planen wir das von vornherein mit ein.
Alle Angaben sind Richtwerte, keine Zusage. Was Ihr Dach tatsächlich hergibt, zeigt die Auslegung.
Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab:
ab 17.000 €
Eine kleinere Photovoltaikanlage mit etwa 20 Modulen inklusive Batteriespeicher beginnt häufig ab diesem Betrag. Jede Immobilie ist unterschiedlich — deshalb planen wir individuell und erstellen ein transparentes Angebot.
Die Montage Ihrer Photovoltaikanlage erfolgt durch erfahrene Fachkräfte. Wir achten besonders auf eine sichere Befestigung, die Dichtigkeit der Dachhaut und eine saubere Ausführung.
Als Dachhandwerksbetrieb kennen wir die Konstruktionen, auf denen die Anlage sitzt — das unterscheidet uns von reinen Solarteuren.

Drei Anlagen, die wir montiert haben — fotografiert von der Straße aus, so wie Nachbarn und Passanten sie sehen. Ein Klick aufs Bild öffnet alle Ansichten.
Die Module fassen die Gauben ein und nutzen die Flächen dazwischen und daneben. Durchgehend schwarze Module auf dunkler Eindeckung — von der Straße wirkt das Dach wie aus einem Guss.
Ein geschlossenes Feld zwischen Schornstein und Traufe, sauber um den Kaminkopf herum gesetzt. Die Anlage liegt flach in der Dachebene und fällt im Straßenbild kaum auf.
Die verglaste Dachfläche bleibt frei, die Module laufen links und rechts davon bis an den Ortgang. Licht im Haus und Strom vom Dach schließen sich nicht aus.
Gemeinsam analysieren wir Dachfläche, Stromverbrauch und zukünftige Anforderungen und entwickeln die passende Lösung.
Sichere Befestigung, fachgerechte Dachintegration und Schutz der Dachsubstanz durch erfahrene Fachkräfte.
Anschluss, Inbetriebnahme und Anmeldung beim Netzbetreiber durch unseren regionalen Elektromeisterpartner.
Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht mithilfe von Solarmodulen in elektrische Energie um. Der erzeugte Gleichstrom wird durch einen Wechselrichter in nutzbaren Haushaltsstrom umgewandelt und kann direkt verbraucht, gespeichert oder ins Netz eingespeist werden.
Von Dachfläche, Modulanzahl, Stromverbrauch, gewünschter Speichergröße, Dachform und technischer Ausstattung. Eine kleinere Anlage mit etwa 20 Modulen inklusive Batteriespeicher beginnt häufig ab ca. 17.000 €.
Das prüfen wir vor Ort. Neben Ausrichtung und Neigung schauen wir uns Verschattung, Dacheindeckung und Statik an. Auch Ost-West-Dächer und Flachdächer lassen sich wirtschaftlich belegen.
Die Module halten 25 bis 35 Jahre und länger; nach 25 Jahren leisten sie üblicherweise noch über 80 Prozent. Der Wechselrichter ist das kurzlebigste Bauteil und wird meist nach 10 bis 15 Jahren getauscht — das sollten Sie in der Wirtschaftlichkeitsrechnung mitführen.
Ja, an zwei Stellen: beim Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme und anschließend im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Die Anmeldung beim Netzbetreiber läuft über unseren Elektromeisterpartner, bei der Registrierung im Marktstammdatenregister unterstützen wir Sie. Fristen und Verfahren ändern sich gelegentlich — wir sagen Ihnen, was zum Zeitpunkt Ihrer Inbetriebnahme gilt.
In vielen Fällen ja. Wir planen so, dass eine spätere Erweiterung um Module, Speicher oder eine Wallbox möglich bleibt.

Wir schauen uns Ihre Immobilie an und erstellen ein transparentes Angebot, das exakt auf Ihr Gebäude und Ihren Energiebedarf abgestimmt ist.