Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Einfamilienhauses
Photovoltaikanlagen

Eine Photovoltaikanlage ermöglicht es Ihnen, die Energie der Sonne direkt für Ihr Zuhause oder Ihr Unternehmen zu nutzen — von der ersten Beratung bis zur elektrischen Inbetriebnahme aus einer Hand.

Grundlagen

Was ist eine Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaikanlage, häufig auch PV-Anlage oder Solaranlage genannt, wandelt Sonnenlicht mithilfe von Solarmodulen in elektrische Energie um. Der erzeugte Gleichstrom wird durch einen Wechselrichter in nutzbaren Haushaltsstrom umgewandelt.

Dieser kann direkt im Gebäude verwendet, gespeichert oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Jede Komponente muss optimal aufeinander abgestimmt sein, damit Ihre Anlage langfristig effizient arbeitet.

Haus mit Solarmodulen auf Dach und Garage: Leitungen führen vom Dach zum Wechselrichter und von dort ins Haus, in den Batteriespeicher, zur Wallbox und hinaus zum Strommast des öffentlichen Netzes

Bestandteile einer modernen Anlage

Solarmodule

Wandeln Sonnenlicht in Gleichstrom. Sie liegen nicht auf der Dachhaut, sondern auf dem Montagesystem darüber.

Wechselrichter

Macht aus dem Gleichstrom nutzbaren Haushaltsstrom. Das Bauteil mit der kürzesten Lebensdauer der Anlage — nach etwa 10 bis 15 Jahren steht ein Tausch an.

Montagesystem

Verbindet Module und Dach. Hier entscheidet sich, ob das Dach in zwanzig Jahren noch dicht ist — deshalb machen wir diesen Teil selbst.

Stromspeicher

Optional. Verschiebt den Mittagsstrom in den Abend, wenn Sie ihn tatsächlich brauchen.

Energiemanagement

Entscheidet laufend, wohin der Strom geht: in den Verbrauch, in den Speicher, ins Auto oder ins Netz.

Wallbox

Optional. Lädt das Elektroauto — bevorzugt dann, wenn das Dach Überschuss liefert.

Dachformen

Nicht jedes Dach wird gleich belegt.

Die Dachform bestimmt, wie die Module sitzen — und wann im Tagesverlauf der Strom ankommt. Das ist wichtiger als die reine Spitzenleistung.

Wohnhaus mit schwarzen Solarmodulen auf der südlichen Dachfläche, Modulfeld um das Dachfenster ausgespart

Satteldach, nach Süden

Der klassische Fall und der höchste Jahresertrag, am besten bei 20 bis 45 Grad Neigung. Die Leistung fällt konzentriert um die Mittagszeit an — ohne Speicher geht davon viel ins Netz.

Drohnenaufnahme eines Einfamilienhauses mit Solarmodulen auf beiden Dachseiten

Ost-West-Belegung

Zwei Flächen statt einer. Der Ertrag verteilt sich auf Morgen und Abend — also auf die Zeiten, in denen im Haushalt tatsächlich Strom gebraucht wird.

Aufgeständerte Photovoltaikanlage auf einem Flachdach

Flachdach, aufgeständert

Ausrichtung und Neigung sind frei wählbar. Befestigt wird meist über Ballast statt über Dachdurchdringungen; zwischen den Reihen bleibt Abstand, damit sie sich nicht gegenseitig verschatten.

Wo es schwierig wird

Grundsätzlich lässt sich fast jedes Dach belegen. Wirtschaftlich ist es deshalb noch nicht. In diesen drei Fällen sagen wir das vorher.

Reine Nordausrichtung

Der Ertrag liegt grob ein Drittel unter einem vergleichbaren Süddach, bei steiler Neigung noch darunter. Als alleinige Fläche rechnet sich das selten, als Ergänzung zu einer Südfläche kann es aufgehen.

Dauerhafte Verschattung

Ein großer Baum oder ein höheres Nachbarhaus auf der Sonnenseite. Teilverschattung lässt sich technisch abfangen, ganztägige nicht.

Sehr steile Dächer

Über etwa 60 Grad Neigung trifft die Sonne im Sommer zu flach auf die Module. Der Jahresertrag fällt spürbar ab.

Montageart

Auf dem Dach oder im Dach.

Zwei Wege, die Module aufs Haus zu bringen. Keiner ist grundsätzlich besser — es kommt darauf an, in welchem Zustand Ihr Dach ist und was Sie sehen wollen.

Der Standard

Aufdach

Die Module liegen auf der vorhandenen Eindeckung, gehalten von Dachhaken, die unter den Ziegeln verschraubt werden. Die Dachhaut bleibt, wie sie ist. Unter den Modulen zirkuliert Luft — das hält sie kühler und den Ertrag oben.

Sinnvoll, wenn …

  • Das Dach ist in gutem Zustand
  • Die Anlage wird nachgerüstet
  • Die Kosten sollen niedrig bleiben
Bündig in der Dachfläche

Indach

Die Module ersetzen die Eindeckung auf der belegten Fläche und werden selbst zur Dachhaut. Das ergibt eine ruhige, bündige Optik. Aufwand und Preis liegen höher, und weil weniger Luft unter den Modulen zirkuliert, werden sie wärmer — das kostet etwas Ertrag.

Sinnvoll, wenn …

  • Das Dach wird ohnehin neu gedeckt
  • Neubau
  • Die Optik ist Ihnen wichtig
Auslegung

Wie groß sollte die Anlage sein?

Das rechnen wir vor dem Angebot für Ihr Gebäude durch. Mit diesen drei Richtwerten können Sie aber schon vorher überschlagen, worüber wir reden.

900 – 1.000 kWh

Ertrag je kWp und Jahr

Größenordnung für Deutschland. Ausrichtung, Neigung und Verschattung verschieben den Wert nach oben oder unten.

4,5 – 5 m²

Dachfläche je kWp

Mit heute üblichen Modulen. Gauben, Kamine und Dachfenster reduzieren die nutzbare Fläche.

4.000 – 5.000 kWh

Verbrauch, Vier-Personen-Haushalt

Ohne Wärmepumpe und ohne Elektroauto. Beides hebt den Bedarf deutlich an.

Zum Überschlagen: Bei 4.000 kWh Jahresverbrauch landet man schnell bei einer Anlage um 8 kWp — die dann rund das Doppelte erzeugt. Das ist kein Rechenfehler: Erzeugung und Verbrauch fallen zeitlich auseinander, der Überschuss geht in den Speicher oder ins Netz. Wenn eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto dazukommen soll, planen wir das von vornherein mit ein.

Alle Angaben sind Richtwerte, keine Zusage. Was Ihr Dach tatsächlich hergibt, zeigt die Auslegung.

Kosten

Was kostet eine Photovoltaikanlage?

Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab:

Größe der Dachfläche
Anzahl der Solarmodule
Stromverbrauch
Gewünschte Speichergröße
Dachform und Montageaufwand
Technische Ausstattung
Kostenrahmen

ab 17.000 €

Eine kleinere Photovoltaikanlage mit etwa 20 Modulen inklusive Batteriespeicher beginnt häufig ab diesem Betrag. Jede Immobilie ist unterschiedlich — deshalb planen wir individuell und erstellen ein transparentes Angebot.

Im Preis enthalten

  • Fachgerechte Dachmontage
  • Elektroinstallation
  • Inbetriebnahme
  • Anmeldung beim Netzbetreiber
Beispielrechnung und Projektablauf ansehen
Montage

Dachmontage durch erfahrene Fachkräfte.

Die Montage Ihrer Photovoltaikanlage erfolgt durch erfahrene Fachkräfte. Wir achten besonders auf eine sichere Befestigung, die Dichtigkeit der Dachhaut und eine saubere Ausführung.

Als Dachhandwerksbetrieb kennen wir die Konstruktionen, auf denen die Anlage sitzt — das unterscheidet uns von reinen Solarteuren.

Zwei Monteure setzen auf einem Gerüst ein Solarmodul auf die Montageschienen eines Satteldachs
Aus unseren Projekten

So sieht das auf echten Dächern aus.

Drei Anlagen, die wir montiert haben — fotografiert von der Straße aus, so wie Nachbarn und Passanten sie sehen. Ein Klick aufs Bild öffnet alle Ansichten.

Satteldach mit drei Gauben

Die Module fassen die Gauben ein und nutzen die Flächen dazwischen und daneben. Durchgehend schwarze Module auf dunkler Eindeckung — von der Straße wirkt das Dach wie aus einem Guss.

Modulfeld unter dem Kaminkopf

Ein geschlossenes Feld zwischen Schornstein und Traufe, sauber um den Kaminkopf herum gesetzt. Die Anlage liegt flach in der Dachebene und fällt im Straßenbild kaum auf.

Belegung rund um ein Glasdach

Die verglaste Dachfläche bleibt frei, die Module laufen links und rechts davon bis an den Ortgang. Licht im Haus und Strom vom Dach schließen sich nicht aus.

Unsere Leistung

Wir begleiten das ganze Projekt.

Beratung und Planung

Gemeinsam analysieren wir Dachfläche, Stromverbrauch und zukünftige Anforderungen und entwickeln die passende Lösung.

Fachgerechte Dachmontage

Sichere Befestigung, fachgerechte Dachintegration und Schutz der Dachsubstanz durch erfahrene Fachkräfte.

Elektroinstallation

Anschluss, Inbetriebnahme und Anmeldung beim Netzbetreiber durch unseren regionalen Elektromeisterpartner.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Was ist eine Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht mithilfe von Solarmodulen in elektrische Energie um. Der erzeugte Gleichstrom wird durch einen Wechselrichter in nutzbaren Haushaltsstrom umgewandelt und kann direkt verbraucht, gespeichert oder ins Netz eingespeist werden.

Wovon hängen die Kosten ab?

Von Dachfläche, Modulanzahl, Stromverbrauch, gewünschter Speichergröße, Dachform und technischer Ausstattung. Eine kleinere Anlage mit etwa 20 Modulen inklusive Batteriespeicher beginnt häufig ab ca. 17.000 €.

Eignet sich mein Dach für Photovoltaik?

Das prüfen wir vor Ort. Neben Ausrichtung und Neigung schauen wir uns Verschattung, Dacheindeckung und Statik an. Auch Ost-West-Dächer und Flachdächer lassen sich wirtschaftlich belegen.

Wie lange hält eine Photovoltaikanlage?

Die Module halten 25 bis 35 Jahre und länger; nach 25 Jahren leisten sie üblicherweise noch über 80 Prozent. Der Wechselrichter ist das kurzlebigste Bauteil und wird meist nach 10 bis 15 Jahren getauscht — das sollten Sie in der Wirtschaftlichkeitsrechnung mitführen.

Muss ich die Anlage anmelden?

Ja, an zwei Stellen: beim Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme und anschließend im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Die Anmeldung beim Netzbetreiber läuft über unseren Elektromeisterpartner, bei der Registrierung im Marktstammdatenregister unterstützen wir Sie. Fristen und Verfahren ändern sich gelegentlich — wir sagen Ihnen, was zum Zeitpunkt Ihrer Inbetriebnahme gilt.

Kann ich die Anlage später erweitern?

In vielen Fällen ja. Wir planen so, dass eine spätere Erweiterung um Module, Speicher oder eine Wallbox möglich bleibt.

Lassen Sie Ihr Dach prüfen.

Wir schauen uns Ihre Immobilie an und erstellen ein transparentes Angebot, das exakt auf Ihr Gebäude und Ihren Energiebedarf abgestimmt ist.